Uli Knorr: Herzlicher Gruß aus dem Krieg

Meine Familie vor 100 Jahren
Comic - Malerei - Postkarten

Im Sommer 2004 fand der Comiczeichner Uli Knorr auf dem Dachboden im Haus seiner Familie Briefe und Postkarten, die sein Stief-Urgroßvater aus dem Ersten Weltkrieg von der Front in Frankreich nach Hause nach Grafing bei München gesendet hatte. Die Postkarten zeigen teilweise drastische Fotos vom Kriegsgeschehen. Auf der Postkarten-Rückseite hingegen waren freundliche Grüße und ermunternde Worte an die Familie zu lesen.

Durch dreierlei Medien - mit gezeichneten Comics, Acrylgemälden und Originalpostkarten - thematisiert Uli Knorr diese groteske Spannung zwischen erlebter Zerstörung und ersehnter Alltäglichkeit während der Zeit des Ersten Weltkriegs.

Die Comics erzählen authentische Episoden in der Heimat über das Leben vor und während des Ersten Weltkriegs.

Beispielsweise über das zehnjährige Mädchen Ella, das seine Geschwister versorgt, weil die Mutter in der Dachauer Munitionsfabrik arbeiten muss.

Die zweite Ebene bilden Gemälde in Acryl. Diese geben die Motive der Feldpostkarten im Stil der Pop Art verfremdet wieder.

Die Originalfotos und -postkarten aus den Kriegsjahren bilden eine dritte Ebene.



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