Die Schlümpfe sind wieder daaa!!!

Im August kommt ein großer Film mit den Schlümpfen in die Kinos. In einer Mischung aus Real- und Trickfilm wird erzählt, wie die blauen Wichte im New Yorker Central Park landen. Etwas in Vergessenheit geraten ist, dass die Schlümpfe ihren ersten Auftritt nicht in der Hanna-Barbera-TV-Trickfilmserie oder als Gummifigur aus dem Hause Schleich hatten, sondern 1958 in einem Comic.

Der belgischen Comiczeichner Pierre Culliford alias Peyo ließ das Zwergenvolk erstmals in einem Album um seine mittelalterliche Helden Johann und Pfiffikus auftreten. Aus dieser Geschichte "Die Schlümpfe und die Zauberflöte" entstand 1975 auch ein recht werkgetreuer Zeichentrickfilm (der im Rahmen des Comicfestivals im Werkstattkino gezeigt wird). Obwohl von Peyo nur als Nebenfiguren konzipiert, erfreuten sich die Schlümpfe sofort so großer Beliebtheit, dass sie eine eigene Serie bekamen und viele ebenso lustige wie spannende aber auch gesellschaftskritische Abenteuer erlebten. Bei uns waren die Schlumpf-Comics ebenfalls ein riesiger Erfolg, z. b. zunächst als Gaststars im Heft Fix & Foxi oder als sorgfältig editierte Albenreihe beim Carlsen Verlag.

Doch in den letzten zehn Jahren ist es - zumindest im Comicbereich - etwas ruhiger um sie geworden. Dies hat sich zum Glück jetzt geändert, denn der Splitter Verlag veröffentlicht in rascher Folge zugleich Comic-Klassiker wie Blauschlümpfe und Schwarzschlümpfe (zum Glück nicht in der politisch korrekten über jeden Rassismus-Verdacht erhabenen US-Version mit den Purple Smurfs) aber auch nagelneue Geschichten mit denen Künstler rund um Peyos Sohn, Thierry Culliford, das Lebenswerk von Peyo weiterführen. Die Rückkehr der Schlumpf-Comics wird auf dem Comicfestival mit einer Ausstellung im Künstlerhaus gefeiert.


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Schluempfe 04
Schluempfe 05

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